Achtsamkeit und Meditation

In der heutigen schnelllebigen und hektischen Zeit fehlt es häufig an Achtsamkeit. Vergangenes belastet, auf Zukünftigem liegt die Konzentration. Stattdessen sollte die Konzentration auf dem Hier und Jetzt, auf dem Augenblick liegen.

Unter Achtsamkeit wird im Allgemeinen verstanden, die vollständige Aufmerksamkeit in vorurteilsfreier und akzeptierender Weise auf die Erfahrungen zu richten, die im gegenwärtigen Moment geschehen (vgl. Tietze, A., Management der Achtsamkeit, Dissertation 2009).

Das ist viel schwieriger als es sich anhört, denn in unserem Kopf kreisen permanent Gedanken (60.000 insgesamt, pro Tag entstehen 3.000 neue und 3.000 werden abgearbeitet) und wir fällen andauernd Urteile über Dinge und Verhalten, die wir wahrnehmen. Hier kann die Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen, den Gedanken nicht mehr nachzugehen und sich ganz auf den momentanen Augenblick zu konzentrieren.

Ich habe zahlreiche Meditationstechniken kennengelernt und ausprobiert, aber eigentlich lässt sich Meditation auf wenige Grundregeln reduzieren. Sich auf den Atem konzentrieren und den Geist zur Ruhe bringen. Das klingt einfach, braucht aber einige Übung. Ein besonderes Erlebnis ist die Meditation in der Natur!

Meditationsfläche in unserer Wohnung in Kirkel